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Hinzugefügt am 15. Mär 2010 von SL

Der Dentista Club – der Verband der Zahnärztinnen – ist neustes, förderndes Mitglied beim BdZA

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Ingmar Dobberstein (BdZA), Susanne Fath (Dentista), Jan-Philipp Schmidt (BdZA) und Juliane Gnoth (BdZA) besiegeln die Zusammenarbeit der beiden Verbände.

Ingmar Dobberstein (BdZA), Susanne Fath (Dentista), Jan-Philipp Schmidt (BdZA) und Juliane Gnoth (BdZA) besiegeln die Zusammenarbeit der beiden Verbände.


Da eines der erklärten Ziele des BdZA die Förderung des Gender & Equality- Bewusstseins des Berufsstandes ist, lag eine Vernetzung mit dem Verband der Zahnärztinnen nahe, der sich für Themen und Interessen von Zahnmedizinerinnen einsetzt und mit der im Aufbau befindlichen Gesellschaft für Sexus und Gender in der Zahnmedizin  einen kompatiblen Arbeitsbereich bietet. Der BdZA wiederum freut sich über die Unterstützung des Dentista Club bei seinen Bemühungen, die Alumni-Kultur der Zahnmedizin zu stärken und die Identifikation der jungen Kolleginnen und Kollegen mit Ihrer Alma Mater zu fördern.

Obwohl in einigen Jahren der Berufstand erwartungsgemäß weit mehr von weiblichen Zahnmedizinern geprägt sein wird, gibt es derzeitig noch Defizite im Verständnis für die berufliche Lebensplanung der jungen Zahnärztinnen, die man nun gemeinsam angehen möchte. So wurden bereits konkrete Projekte geplant: Ein Anliegen ist die bundesweite Ausweitung des von Dentista bereits in Berlin etablierten Mentoring-Programms, bei dem junge Zahnmedizinstudentinnen von Zahnärztinnen unterstützt werden, die in ihrer Nähe wohnen und arbeiten. Dies entspricht auch den Zielen des BdZA, da dieser junge Zahnmediziner auf dem Weg in die Freiberuflichkeit unterstützen möchte. In Berlin funktioniert dieses Konzept bereits sehr gut und soll nun bundesweit und für beide Geschlechter ermöglicht werden. Dazu bieten sich die Netzwerke des BdZA an, über die Kontakte zwischen den Generationen hergestellt werden können. Beide Verbände sehen im Mentoring-Programm eine Bereicherung für die Studierenden ebenso wie für die bereits etablierten Kolleginnen und Kollegen.

Als weiteres Projekt werden in Zukunft gemeinsame statistische Erhebungen durchgeführt. So möchte man z.B. herausfinden, ob es tatsächlich zutrifft, dass die Zahnärztinnen von morgen eine geringere Lebensarbeitszeit haben werden. Durch die gewonnenen Studienergebnisse können die Verbände gezielt auf die Besonderheiten und Bedürfnisse der jungen Kolleginnen und Kollegen  regieren und Auskunft über die zukünftige Entwicklung des zahnmedizinischen Berufstandes erhalten.

Die Vorsitzenden beider Verbände, Dr. Susanne Fath (Präsidentin Dentista) und ZA Jan-Philipp Schmidt (Vorsitzender BdZA) bekundeten, dass sie sich auf die künftig noch engere Zusammenarbeit freuen und begrüßten sehr, dass ZÄ Juliane Gnoth, Beirat des BdZA und Mitglied im Dentista-Club, nun eine direkte Schnittstelle zwischen den Verbänden bildet.

« MAGAZIN « Junge Zahnmedizin
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