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Hinzugefügt am 17. Nov 2015 von SL

BDK Landesverband Schleswig-Holstein: Vorstand einstimmig bestätigt

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Die Mitgliederversammlung des BDK Schleswig-Holstein bestätigte Prof. Dr. habil. Dankmar Ihlow (Bad Schwartau, Mitte links) als ersten Vorsitzenden und Dr. Theodor Gerritzen (Elmshorn, links) als zweiten Vorsitzenden. Aktuelle Nachrichten aus der Standespolitik und zu Rechtsaspekten brachten Dr. Gundi Mindermann (1. Bundesvorsitzende des BDK) und RA Stefan Gierthmühlen mit nach Neumünster.

Die Mitgliederversammlung des BDK-Landesverbandes Schleswig Holstein hat am 6. November traditionell in Neumünster getagt und bei den turnusgemäßen Wahlen den bestehenden Vorstand einstimmig bestätigt: Auch weiterhin werden die Interessen der BDK Landesverbandsmitglieder vertreten durch Prof. Dr. habil. Dankmar Ihlow (Bad Schwartau) als erstem und Dr. Theodor Gerritzen (Elmshorn) als zweitem Vorsitzenden.

Die Gelegenheit der Mitgliederversammlung wurde genutzt, um über aktuelle Entwicklungen, Diskussionen und auch Zukunftsperspektiven, nicht zuletzt für die jungen Kolleginnen und Kollegen, zu berichten. Für diese Aspekte hatte der Landesverband Dr. Gundi Mindermann als Referentin eingeladen, die als 1. Bundesvorsitzende und Gesprächspartnerin vieler Institutionen in die politischen, fachlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen engstens eingebunden ist. Dabei wurde auch thematisiert, welche politischen und nicht zuletzt wirtschaftlichen Konsequenzen Überziehungen einzelner Kollegen haben. Auch die Auswirkungen einer Weigerung, den Patienten eine rein vertragszahnärztliche Versorgung anzubieten, wurden dabei vermittelt: In solchen Fällen, darauf verwiesen Professor Ihlow und Dr. Mindermann gleichermaßen, könne in allerletzter Konsequenz sogar der Entzug der Zulassung drohen.

Als bei aller Kritik letztlich doch auch erfreulich beurteilten Vorstand, Mitglieder und Gäste die aktuelle DAK-Studie, die neben den kritischen Aspekten verdeutlicht habe, dass selbst bei einer auf Kritik angelegten Umfrage die Zufriedenheit der Patienten mit den kieferorthopädischen Praxen eindrucksvoll hoch sei: „80 Prozent der Eltern sind sowohl mit der Behandlung als auch mit der Beratung vollkommen oder sehr zufrieden“, lautet die entsprechende Bilanz der DAK. Allerdings müssten drei Viertel aller Befragten für die Zahnspange ihres Kindes privat zuzahlen. Diese Kombination zeige, dass Zuzahlungen keineswegs automatisch mit Unzufriedenheit einhergehen. Es war dann eher auch dieser Aspekt, den die DAK als Grundlage für Kritik erachtete: Kieferorthopäden müssten die zuzahlungsfreie Versorgung, abgesehen vom 25%igen Eigenanteil, anbieten.

Hinsichtlich der jungen Kolleginnen und Kollegen berichtete Dr. Mindermann von den Aktivitäten auf Bundesebene wie den Angeboten für die „Young Orthodontists“, und auch Professor Ihlow machte deutlich, dass die kommende Generation auch auf Landesebene intensiver eingebunden werden solle. Dafür biete sich derzeit ein hervorragender Ausganspunkt: Der nun wiedergewählte Vorstand hoffe bei den Wahlen in drei Jahren mit einer verjüngten Mannschaft antreten zu können – wer sich jetzt einbringe, habe daher die durchaus nicht häufige Gelegenheit, schon in kurzer Zeit auch tatsächlich selbst aktiv auf der beruflichen und politischen Bühne zu wirken. Ein „Mentoring“ werde die Grundlagen legen und für die Chancen und Risiken der Rollen und Aufgaben der Kieferorthopäden im Gesamtkontext der zahnärztlichen Versorgung sensibilisieren.

Einen guten Anfang machte der Fachreferent der Mitgliederversammlung, die traditionell mit einem Fortbildungsthema endet: RA Stefan Gierthmühlen gab eine umfassende Übersicht über den Komplex „AVL und Mehrkosten in der Kieferorthopädie“. Er erläuterte umfassend die rechtlichen Grundlagen, vor allem auch im Hinblick auf das Patientenrechtegesetz. Die Notwendigkeit, individuell bei Anwendung der GOZ mit den Steigerungsfaktoren zu arbeiten, verdeutlichte er an dem Beispiel des Behandlungsplanes. Er sei Grundlage jeder therapeutischen Entscheidung – und es bedürfe eines erheblichen Steigerungsfaktors, um überhaupt auf das Niveau der gesetzlichen Krankenversicherung zu kommen.
Die ohnehin schon durch rege engagierte Diskussionen geprägte Mitgliederversammlung schloss damit mit einem Aspekt ab, der auch nach dem offiziellen Ende noch für reichlich kollegialen Gesprächsstoff sorgte.

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